Wurfwiederholung von Jana und Rusty (N-Wurf)
Winterwurfplanung mit Jana & Rusty 🙂

Jana “ Janaki vom Flörsbachtal „
12.06.2021
Dark-Sable/White (Mc/m), 29 kg, 62 cm
MDR1 +/+ non carrier, (Eltern)
CEA N/CEA carrier, (Laboklin)
DM N/N non carrier, (Eltern)
GCS N/N non carrier, (Eltern)
PRA N/N non carrier, (Eltern)
CEA/PRA/Kat. frei mit 7 Wochen, (DOK)
DMS: aabb Cc C-Locus 002:01/020:01 (Laboklin)
HD A/ ED 0
DNA Profil vorhanden (Laboklin)
IK/AVK: 0%, 100% AmericanLines: 64,16 %





& Rusty

Starlight Express vom Bläsereck, 01.11.2021
Dark-Sable, 32 kg, 65 cm
MDR1 +/+ non carrier,
CEA N/N noncarrier,
DM N/N non carrier,
GCS N/N non carrier,
PRA N/N non carrier,
CEA/PRA/Kat. frei (DOK)
DMS: aabb Cc
HD A/ ED 0
DNA Profil vorhanden (Laboklin)


Von dieser Verpaarung erhoffe ich mir natürlich einen ähnlichen Wurf wie von unserem N-Wurf . 😀 (siehe Foto)

Und so sehen die N-chen heute mit 16 Moonaten aus:






Frühjahr 2026 Wurfplanung mit Mina & Fandano 🙂

Minako vom Flörsbachtal, geb. 02.11.2023
White/Tricolor, 20 kg, 55 cm
MDR1 +/+ non carrier, (Laboklin)
CEA N/N, non carrier (Laboklin)
DM N/DM carrier, (Laboklin)
GCS N/N non carrier, (Eltern)
PRA N/N non carrier, (Laboklin)
IPD N/N non carrier, (Laboklin)
CEA/PRA/Kat. Frei mit 16 Monaten (DOK )
DMS: aabb Cc C-Locus 002:01/020:01 (Laboklin)
M-Lokus m/m non merle (Laboklin)
DNA Profil vorhanden
HD A/ ED O Mina ist zuchttauglich geschrieben
& Fandano








Fandano vom Bergemer Schlehenhain
26.04.2022, Dark – Sable, 64 cm
MDR1 +/+ non carrier
GCS +/+ non carrier
CEA +/+, klinisch frei, non carrier
IPD +/+ non carrier
PRA-RCD2 +/+ non carrier
DM +/+ non carrier
DMS Aa bb CC low risk
HD A
ED O
DNA Profil vorhanden
M-Lokus m/m non merle (Laboklin)
Bei uns haben Sie die Möglichkeit über WhatsApp im Status täglich an unseren Geschehnissen teilzunehmen, so haben Sie immer die Gelegenheit, per Videos oder Fotos über den aktuellen Stand der zu belegenden Hündin informiert zu sein und eben auch die Geburt und die Aufzucht, wie als wären Sie live dabei, mitzuerleben. 😀
Von Anfang an dabei, was wünscht man sich mehr???
Mir ist es wichtig, gesunde Collies zu züchten!!! Das bin ich dieser tollen Rasse schuldig.
Daher achte ich bei den Verpaarungen immer darauf, dass MDR1, PRA, GCS und DM immer mindestens bei einem Elterntier non carrier (+/+) vorhanden ist. Seit kurzem habe ich auch die Möglichkeit mit neuen Gentests, die in Amerika angeboten werden, die Hochrisikofaktoren der DMS auszuschließen.
Ebenso lege ich sehr viel Wert darauf keine Elterntiere mit Bindegewebsschwäche, Epilepsie oder Autoimmunerkrankungen zu verpaaren. All dies möchte ich vermeiden.
Deshalb ist mein oberstes Zuchtziel, den gendefektfreien, gut geprägten, sozialisierten, charakterstarken, familienfreundlichen und im Lassietyp stehenden Collie zu züchten!
Sollte Sie das Interesse an einem unserer kleinen Racker überkommen haben, dann können Sie gerne telefonisch einen Besuchstermin mit mir vereinbaren. Die Babys und ich freuen uns.
Aber bitte haben Sie Verständnis dafür, dass ich Reservierungen nur bei einer Reservierungsgebühr des Kaufpreises, als verbindlich ansehen kann.
Sollte ein Rücktritt Ihrerseits erfolgen, so kann die Gebühr nicht erstattet werden, ich möchte hiermit sicherstellen, dass nur ernst gemeinte Kaufinteressenten sich melden.
Würde allerdings der Welpe erkranken und könnte dadurch nicht abgegeben werden, so erstatte ich natürlich den geleisteten Obolus.
Natürlich können Sie sich unverbindlich in meine Welpenwarteliste eintragen lassen, allerdings möchte ich die Interessenten im Vorfeld gerne persönlich kennen lernen, denn was nützt die tollste Warteliste, wenn die Chemie nicht stimmt, sowohl zwischen unserem Rudel und den Interessenten, als auch mit mir. Erst danach, wenn die Würmchen gelandet sind, werden Sie umgehend per Email, bzw. WhatsApp benachrichtigt.
Sollten sich allerdings ihre Lebensumstände geändert haben, und es besteht kein Interesse mehr an einem Welpen, bitte ich um eine kurze Nachricht. Denn die Warteplätze sind heiß begehrt und es wäre den anderen Interessenten gegenüber nicht fair.
Die Babys empfangen ihren ersten Besuch mit 4-5 Wochen. Da ich die Babys 24/7 beobachte und ihre Charakterzüge versuche zu beurteilen, damit sie mit denen der Welpenkäufer im Einklang sind. Ebenfalls besteht die Möglichkeit die Krümel von einer qualifizierten Hundetrainerin auf ihre Wesenszüge getestet zu werden. Dadurch wäre es mir möglich, Wünsche von Interessenten bzgl. Charakter und Veranlagung eines Welpen zu berücksichtigen.
Dies ist für eine erfolgreiche Vermittlung zwischen Welpeninteressenten und Babys unerlässlich und für mich ein sehr wichtiger Aspekt, denn nur so kann man allen Beteiligten gerecht werden und versuchen eine lebenslange Gemeinschaft zu erlangen.
Meine Wartelisten sind weiterhin existent, aber nicht mehr öffentlich!
Kleine Farbhilfe 🙂
Auswirkungen der Fellfarbe auf das Verhalten des Hundes
Disposition – kein Schicksal
Zwischen der Fellfarbe eines Hundes und seines Verhaltens gibt es Zusammenhänge.
Eine Fellfarbe ist zwar nur eine Disposition und kein unverrückbares Schicksal, aber trotzdem fanden wir diese Erkenntnis sehr interessant und möchten euch davon berichten.
Vielleicht möchte ja der ein oder andere noch einmal über seine Wunschfellfarbe nachdenken 🙂
Das Pigment, das für die Farbgebung verantwortlich ist, kann in zwei verschiedenen chemischen Varianten vorliegen: dem Eumelanin und dem Phäomelanin.
Die gleichen Genabschnitte, auf denen die Fellfarben kodiert werden, haben auch Auswirkungen auf den Hormonhaushalt eines Hundes, sodass unterschiedliches Verhalten und unterschiedliche Charaktere auftreten.

Das Eumelanin ist für das Auftreten von schwarzen, dunkelbraunen Hunden verantwortlich. Hunde, die Eumelanin bilden, sind mit einem besonders ausgeprägten Melanocortinrezeptor ausgestattet. Dieser Rezeptor ist eine wichtige Bindungsstelle für verschiedene Hormone. Diese Hunde sind besonders für Noradrenalin und seine chemische Verwandtschaft ansprechbar. Dadurch entstehen Hunde, die selbstsicher auftreten, in Gefahrensituationen aktiv handeln (sogenannte A‑Typen), aber auch eine erhöhte Bereitschaft zur offensiven Verteidigung mitbringen und eine erhöhte Grundaktivität des Sexualhormonsystems zeigen.
Diese Hunde sind im Verhalten oft zahmere und im Umgang mit Menschen etwas selbstsicherer Tiere. Bei Füchsen hat sich gezeigt, dass die dunkleren Vertreter eine sehr viel geringere Fluchtdistanz zum Menschen zeigten. Auch bei Timberwölfen in Nordamerika zeigten sich diese Verhaltensbeobachtungen.




Verschiede Aussies in der Fellfarbe Black Tri
Rote / braune / beige Hunde
Phäomelanin ist für das Auftreten von rötlich bis blonden Hunden zuständig. Hunde mit rötlicher, brauner Fellfärbung sind mit einem besonders empfindlichen Cortisolsystem ausgestattet. Nicht nur Hunde auch andere Tiere mit dieser Fellfarbe gelten als besonders nervös, Stress-anfällig und sind oftmals sehr schnell bereit Defensivaggression zu zeigen.
Außerdem beeinflusst das Phäomelanin ein im Immunsystem sehr wichtiges Eiweiß, das Beta-Defensiv, das mit der Bekämpfung von Viren & anderen Krankheitserregern zu tun hat. In Studien mit Labradoren & Doggen konnte gezeigt werden, dass die gelben genauer gesagt blonden Hunde ein weniger leistungsfähiges ß‑Defensivsystem aufwiesen als ihre grauen Vertreter und diese wiederum ein weniger leistungsfähiges als die schwarzen Hunde.




Verschiede Aussies in der Fellfarbe Red Tri
Merle Hunde / Aguti Gen
Auch das Agutigen, bei Hunden meist als Merle Gen bezeichnet, hat einen Zusammenhang mit dem Cortisolstoffwechsel. Die Erfahrung von Untersuchungen und Verhaltenstherapeuten hat gezeigt, dass besonders rot-merlefarbene Hunde oftmals besonders anfällig für Nervosität, Stress, bisweilen sogar Panikattacken sind. Diese Beobachtung hat also auch einen genetischen Hintergrund.




Verschiede Aussies in der Fellfarbe Blue Merle und Red Merle
Was bedeutet das jetzt?
Wichtig: Dies bedeutet aber nicht, dass alle blonden Labradore oder gelben Doggen krank sein müssen. Genauso wenig wie schwarze Hunde alle selbstsichere Hunde sind. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Disposition (d.h. Vorherbestimmung oder Neigung), die wir Züchter in unserer Welpenaufzucht beachten sollten.
Wir möchten hiermit auch niemanden davon abhalten, sich einen Hund mit einer bestimmten Fellfarbe anzuschaffen, aber dir sollte klar sein, dass aufgrund dieser genetischen Zusammenhänge eine ganz besonders zuverlässige Erziehung und Sozialisierung stattfinden muss, für die wir bereits den Grundstein legen.
Diese interessanten genetischen Zusammenhänge erklären vermutlich, warum wir Aussieliebhaber sagen, dass die Redheads (Rotköpfe) irgendwie seltsam sind 🙂 Einerseits finden wir diese Erkenntnisse ganz gut, weil so offenbar die schwarzen Hunde die ”gesündesten” sind und so vielleicht wieder ”in” werden und von ihrem schlechten Image ”des bösen Hundes” wegkommen, andererseits erklärt diese Disposition vielleicht auch warum oftmals schwarze Hunde in Beißereien verwickelt sind.




