{"id":37,"date":"2011-11-09T11:44:38","date_gmt":"2011-11-09T11:44:38","guid":{"rendered":"http:\/\/cvf.itprojekte.pro\/?page_id=37"},"modified":"2020-10-19T16:15:25","modified_gmt":"2020-10-19T16:15:25","slug":"krankeiten","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/collies-vom-floersbachtal.de\/?page_id=37","title":{"rendered":"Krankheiten"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Sehr interessanter Bericht \u00fcber unsere Infektionstheorie<\/strong><\/span><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.krisenfest.org\/gesundheit\/impfungen\/infektionstheorie\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">www.krisenfest.org\/gesundheit\/impfungen\/infektionstheorie\/<\/a><\/p>\n<p><strong>Genetische Defekte<\/strong><\/p>\n<header class=\"product--header\">\n<div class=\"product--info\">\n<h1 class=\"product--title\">Dermatomyositis (DMS)<\/h1>\n<p>Dermatomyositis (DMS) ist eine Autoimmunerkrankung, welche eine genetische Ursache hat, die zus\u00e4tzlich einen \u00e4u\u00dferen Ausl\u00f6ser ben\u00f6tigt. Bei den ma\u00dfgeblich betroffenen Rassen Collie und Shetland Sheepdog \u00e4u\u00dfert sie sich in L\u00e4sionen in K\u00f6rperbereichen mit minimaler Bemuskelung zwischen Knochen und Haut. Der Beginn der Erkrankung ist sehr variabel. Erste Symptome k\u00f6nnen sich bereits im fr\u00fchen Alter von 12 Wochen zeigen. Diese \u00e4u\u00dfern sich typischerweise in Haarverlust und Krustenbildung an Beinen und Pfoten, im Gesicht und an den Ohren sowie am Schwanz. Eine Abschw\u00e4chung bis hin zum Verschwinden der Symptome ist in einigen F\u00e4llen beschrieben. Auch ein sp\u00e4terer, erneuter Ausbruch der Erkrankung ist denkbar. Beim Collie sind zus\u00e4tzliche muskul\u00e4re Probleme wie Schwierigkeiten beim Schlucken, Trinken und Fressen, hoher und staksiger Gang und Muskelatrophie im Kopf- und Halsbereich beschrieben, welche beim Shetland Sheepdog nicht auftreten. Die direkte Standarddiagnose wird \u00fcblicherweise \u00fcber eine Hautbiopsie gestellt.<\/p>\n<p>Der genetische Test erfasst drei verschiedene Varianten, welche das Risiko f\u00fcr eine DMS-Erkrankung beeinflussen. Dieser komplexe genetische Hintergrund f\u00fchrt erst in Verbindung mit \u00e4u\u00dferen Ausl\u00f6sern wie Impfungen oder viralen Infekten zu der tats\u00e4chlichen Erkrankung. Dazu k\u00f6nnen Stressfaktoren den Verlauf und die Schwere der Krankheit negativ beeinflussen.<\/p>\n<p>Basierend auf der Genotyp-Kombination der Loki A (PAN2), B (MAP3K7CL) und C (DLA-DRB1) kann die Wahrscheinlichkeit, an DMS zu erkranken, als niedrig (0-5%), moderat (33-50%) oder hoch (90-100%) eingestuft werden. Die Wildtyp-Allele f\u00fcr die Loki A und B werden mit Kleinbuchstaben a und b bezeichnet, w\u00e4hrend die Risiko-Allele mit den Gro\u00dfbuchstaben A und B bezeichnet werden. Das Risiko-Allel im DLA-Komplex (DLA-DRB1*002:01) ist mit C benannt, alle anderen Allele mit c.<\/p>\n<p>Genotypen mit geringem Risiko: aabbCC, aabbCc, AabbCC, AabbCc, aaBbCC, aaBbCc, AaBbCC, AaBbCc, aaBBCc<\/p>\n<p>Genotypen mit mittlerem Risiko: AAbbCC, AAbbCc, aaBBCC, AaBBCc, AABbCc<\/p>\n<p>Genotypen mit hohem Risiko: AABbCC, AaBBCC, AABBCC, AABBCc<\/p>\n<p>Zuchtempfehlung: Die Entstehung von Welpen mit Genotypen, die ein hohes Risiko f\u00fcr DMS besitzen (besonders: AABB, AaBB, AABb), sollte wo immer m\u00f6glich vermieden werden. Entsprechende Sorgfalt ist bei der Auswahl m\u00f6glicher Verpaarungen angezeigt.<\/p>\n<\/div>\n<\/header>\n<p>Text Laboklin<\/p>\n<p><strong>Hier noch ein sehr guter Buchtip !!!<\/strong><\/p>\n<p><strong>Hunde w\u00fcrden l\u00e4nger leben, wenn\u2026 Schwarzbuch einer Tier\u00e4rztin Dr. Jutta Ziegler<\/strong><\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">MH &#8211; Maligne Hyperthermie<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Die Maligne Hyperthermie ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels, welche durch Aufl\u00f6sung der Skelett- und Herzmuskulatur und des Zwerchfells, generalisierte Kr\u00e4mpfe der Skelettmuskulatur, Herzrhythmusst\u00f6rungen und Nierenfehlfunktionen charakterisiert ist. Diese Problematik entwickelt sich nach Verabreichung mit Muskelrelaxantien oder fl\u00fcchtigen Bet\u00e4ubungsmitteln, z.B. Isofluran. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erh\u00f6hter CO2-Produktion. Wenn die Medikamente nicht abgesetzt werden, sterben die betroffenen Hunde. Eine Besserung der Symptome kann durch die Gabe von Dantrolen erzielt werden.<\/p>\n<p>Wann ist es sinnvoll, auf Maligne Hyperthermie zu testen?<\/p>\n<p>Nur wenn in den Abstammungslinien ein Fall von MH bekannt ist, ist ein Test unumg\u00e4nglich.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Andere Krankheiten<\/strong><\/span><\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\">HD (H\u00fcftdysplasie)<\/span><\/p>\n<p>Seit Jahrzehnten wird die HD (H\u00fcftdysplasie) als Erbkrankheit bezeichnet und bek\u00e4mpft. Erfolge stellten sich allerdings keine ein. Mittlerweile ist man dazu \u00fcbergegangen, die Ursachen der HD NICHT mehr nur in der Genetik zu suchen. Verantwortlich f\u00fcr eine HD ist zu<\/p>\n<p><strong><span style=\"color: #ff0000;\">1\/3 Vererbung zu 1\/3 falsche Belastung und zu 1\/3 falsche Ern\u00e4hrung.<\/span><\/strong><\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferst eindrucksvoll wird dies von Klaus Dieter Kammerer in seinem Buch Der Jahrtausendirrtum der Veterin\u00e4rmedizin beschrieben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sehr interessanter Bericht \u00fcber unsere Infektionstheorie www.krisenfest.org\/gesundheit\/impfungen\/infektionstheorie\/ Genetische Defekte Dermatomyositis (DMS) Dermatomyositis (DMS) ist eine Autoimmunerkrankung, welche eine genetische Ursache hat, die zus\u00e4tzlich einen \u00e4u\u00dferen Ausl\u00f6ser ben\u00f6tigt. 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