Barfen

Wurmkur Irrtum
Wer kennt es nicht: Der Tierarzt empfiehlt regelmäßiges bzw. prophylaktisches Entwurmen.

Fakt ist leider: die Wurmkur hat KEINE prophylaktischer Wirkung!!!!!

Was heißt das also? Ist der Hund wurmfrei und wird entwurmt, bringt sie nichts, ist völlig unnötig.
Da sie nicht ja nun auch nicht vorbeugend, sprich prophylaktisch, wirkt, kann es sein, dass sich Hund in den nächsten Tagen Würmer einfängt…. Wurmkur war also absolut sinnlos.

Was schließen wir daraus? Eine Wurmkur macht erst dann Sinn (und sonst wirklich gar nicht), wenn der Hund Würmer hat!

Präventiv empfehle ich ins Futter:
-täglich Bio-Kokosöl und oder Kokosraspeln (wirken wurmwidrig)
-1-2x die Woche geraspelte Karotten und Kürbiskerne
täglich eine Knoblauchzehe ins Futter reingedrückt (mögen Zecken nicht)
-Produkte mit Fell füttern (Rinderohren zb), diese Bürsten den Darm und verhindern das Festsetzen der Würmer

Weiter empfehle ich euch dringend:
!!!Keine Wurmkur ohne positiven Wurmbefund bei einer Kotuntersuchung!!!

Denn:
Wurmkuren sind neurotoxische Gifte, die die Würmer lähmen und sie so aus dem Darm ausscheiden sollen. Selbstverständlich werden diese Gifte nicht nur von den Würmern, sondern natürlich auch vom Hund aufgenommen….

Gaaaanz langsam kommen jetzt die ein oder anderen Tierärzte damit heraus und deuten eine Empfehlung einer vorigen Kotprobe an….. aber es ist ja so, für den Tierarzt bringt ein gesunder Hund kein Geld! Wurmfreie (und gebarfte) Hunde sind nunmal schlecht fürs Geschäft ☹

Hunde Ernährung für ein gesundes Leben

Man braucht allerdings kein Wissenschaftler zu sein, um einen Hund richtig zu ernähren, auch wenn uns das von der Futtermittelindustrie aus nicht uneigennützigen Gründen immer wieder suggeriert wird. Im Gegenteil: Lassen Sie ihren gesunden Menschenverstand sprechen, dann werden Sie sehen, wie einfach es ist, für gute Gesundheit beim Hund zu sorgen.
Jeder weiß, dass der Hund vom Wolf abstammt und dass dieser sich hauptsächlich von Planzen fressenden Beutetieren ernährt. Auch wenn der Haushund sich optisch zum Teil sehr vom Wolf entfernt hat, so besitzt er doch sein Verdauungssystem. Dieses ist dementsprechend optimal an die Bestandteile von Beutetieren angepasst: Rohes Fleisch, Knochen, Innereien, und zu einem geringeren Teil auch Pflanzen, die der Wolf/Hund durch den Verzehr des Magen-Darm-Inhaltes der Beutetiere zu sich nimmt.
Verdauungssystem von Hunden sehr empfindlich

Unser gesunder Menschenverstand sagt uns auch, dass ein Organismus auf Dauer nur dann optimal funktionieren kann, wenn man ihm die Nahrungsbestandteile zuführt, für die sein Verdauungssystem, und somit sein Stoffwechsel, geschaffen ist. Wohin es führen kann, wenn man Tiere versucht “umzupolen” haben wir durch entsprechende Lebensmittelskandale – z.B. die BSE-Krise, bei der versucht wurde Kühe mit Tiermehl zu ernähren- schon oft genug erlebt.
Während bei den Nutztieren, die ja in der Regel schon recht früh geschlachtet werden, Langzeitfolgen durch Fehlernährung meist nicht erkannt werden können, zeugen die mit kranken Haustieren überfüllten Tierarztpraxen von den Auswirkungen der Fehlernährung mit industriell hergestelltem Fertigfutter. Allergien, Bauchspeicheldrüsenerkrankungen, Krebs, Magen-Darm Probleme usw. sind an der Tagesordnung. Parallelen zu unserer “Fast Food Gesellschaft” sind sicher kein Zufall.
Fertigfutter belastet Hunde mehr als es nützt

Sogenanntes “Fertigfutter” für Tiere besteht hauptsächlich aus Abfällen der Lebensmittelindustrie. Dagegen wäre bei einigen Bestandteilen, z.B. Fleischabfällen, sicher nichts einzuwenden, solange diese nur in kleinen Mengen, und nicht als Dauernahrung gegeben werden. Stellen wir uns das ganze Tier vor, das der Hund normalerweise fressen würde, so besteht dies nicht nur aus Bändern, Sehnen und Knorpel, sondern auch aus Innereien und Muskelfkeisch, mit seinen hochwertigen Proteinen.
Das Hauptproblem stellen allerdings die nicht artgerechten Bestandteile im Fertigfutter dar, vor allem das Getreide, bzw. die Getreideabfälle. Mit dieser Art von Kohlenhydraten (Stärke), wird das Verdauungssystem des Hundes nur schwer fertig. Es sollte daher nicht täglich und nicht in größeren Mengen verabreicht werden. Industriefutter besteht aber meistens zu 40- 90 % aus Getreide(abfällen).

Ein weiteres Problem dieser Futtermittel ist der Anspruch auf “Vollwertigkeit”. Das bedeutet in der Sprache der Futtermittelhersteller, dass in eine Futtersorte alle Nährstoffe, Vitamine, Mineralien und Spurenelemente hineingepackt werden, die der Hund braucht. Diese Art der Ernährung ist für Mensch und Tier weder praktikabel noch gesund. Es gibt Nahrungsbestandteile, die sich untereinander nicht vertragen oder in ihrer Wirkung negativ beeinflussen. Tiere in der Natur wissen dies instinktiv und meiden gewisse Kombinationen. Eine Ausgewogenheit der Ernährung findet natürlicher Weise immer innerhalb mehrerer Wochen statt. Unter Einhaltung einiger weniger Grundregeln ist es auch für uns ohne Probleme möglich unseren Hund mit Frischkost gesund und ausgewogen zu ernähren.

Das dritte Problem betrifft die Herstellung der Fertigfuttermittel an sich. Dabei ist es vorgeschrieben, dass Futtermittel aus hygienischen Gründen erhitzt werden. Diese Erhitzung verändert die im Futter enthaltenen Eiweiße, sodaß sie für das Verdauungssystem des Hundes nicht mehr so gut verwertbar sind. Den selben Effekt hat man, wenn man dem Hund zwar frische, aber gekochte Nahrung selbst zubereitet. Auf Dauer kann auch dies zu Gesundheitsschäden führen. Je nach Art des Eiweißes, gerinnt dies schon ab 41°C (Hühnereiweiß zwischen 60 und 70°C). Außerdem werden bei der Erhitzung wertvolle Vitamine und aktive Enzyme, die zur Verdauung benötigt werden, zerstört. Diese werden bei Industriefutter nach der Erhitzung wieder künstlich zugeführt, da es sonst beim Hund auf Dauer zu Mangelerscheinungen kommen würde. Allerdings ist es fraglich, ob die Bioverfügbarkeit der künstlichen dieselbe ist, wie die der narürlichen Vitamine. Daher wird oftmals die mehrfache Bedarfsdosis an künstlichen Vitaminen zugesetzt.

Beste Gesundheit unsere Hunde durch Rohernährung

Eine Ernährung mit Industriefutter stellt also keineswegs, wie in der Werbung versprochen wird, eine ausgewogene Ernährung dar, sondern führt auf Dauer zu Mangelerscheinungen. Es ist außerdem mit einer festgelegten Rezeptur nicht möglich auf individuelle Bedürfnisse eines Individuums einzugehen.
Wir haben inzwischen 9 Jahre Praxiserfahrung in der Rohernährung (Stand November 2010). Unsere Tiere erfreuen sich bester Gesundheit. Die meisten haben außer zu Zuchttauglichkeitsuntersuchungen noch nie eine Tierarztpraxis betreten. Tiere, die von Anfang an roh ernährt wurden, sind unserer Erfahrung nach gesünder als andere. Wenn sogar schon über mehrer Generationen roh gefüttert wurde, verschwinden häufig Erkrankungen, die man als (unbewiesene) Erbkrankheiten bezeichnet hat und in Wirklichkeit auf weitergegebenen Mangelerscheinungen beruhen. Denn ein Muttertier, das schon mangelernährt ist, kann dem heranwachsenden Fötus keinen optimalen Start in’s Leben ermöglichen (siehe auch Epigenetikartikel, der weiter oben verlinkt ist). Ausführlich werden diese Zusammenhänge in dem Buch des australischen Tierarztes Dr. Billinghurst “Grow your Pups with Bones” (Zieh deine Welpen mit Knochen groß) erläutert.

Artikelquelle:
www.timmys-best-friend.de